Intimhygiene
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Immer schön sauber bleiben

Intimhygiene

Die richtige Intimhygiene

Klar duschen wir jeden Tag! Die einen morgens, um wach zu werden und frisch in den Tag zu starten, die anderen abends, nach dem Sport oder um sich einen anstrengenden Tag „abzuwaschen“: Egal wann wir uns unter die Brause stellen, es tut immer gut.

Wie viel sauber ist gesund?

Doch so sehr wir den „Me-Moment“ unter der Dusche jedes Mal genießen, vergessen wir auch schnell, dass unserer Haut so viel Wasser und vor allem Seife nicht so gut gefällt. Denn eher selten stellen wir uns nur unter den puren Wasserstrahl, sondern seifen uns eher gerne von Kopf bis Fuß mit unserem Lieblings-Duschgel ein. Gerade dem empfindlichen Intimbereich kann das jedoch eher schaden als nutzen: Das Milieu in einer gesunden Scheide ist von Natur aus sauer und dicht mit guten Bakterien besiedelt. So ist sie vor schädlichen Bakterien und Pilzen geschützt. Diese Flora kann jedoch durch Duschgels und Seife zerstört werden und die Schutzbarriere der Scheide fehlt.

5 Tipps für die richtige Intimhygiene

Wie schafft man es also, sich im Intimbereich gepflegt und frisch zu fühlen, ohne dem gesunden Milieu zu schaden?

  • Wasser, marsch: Grundsätzlich reicht es vollkommen aus, wenn du dich unten herum einmal am Tag mit klaren Wasser wäschst. Wenn du nicht deine Hand, sondern lieber einen Waschlappen benutzen möchtest, dann solltest du diesen täglich wechseln und reinigen, oder auf Einmal-Waschlappen zurückgreifen.
     
  • Immer schön mild bleiben: Wenn du für das Frischegefühl lieber eine Lotion verwenden möchtest, solltest du eine spezielle Intimwaschlotion benutzen, die extra auf den pH-Wert der Scheide (4-4,5) abgestimmt ist. Wenn du dir nicht sicher bist, welche Produkte geeignet sind, kannst du deinen Frauenarzt oder deine Frauenärztin um Rat bitten.
     
  • Die richtige Richtung einhalten: Zur Intimhygiene gehört es auch, sich nach jedem Gang zur Toilette richtig abzuwischen. Dabei solltest du immer von vorne nach hinten in Richtung Po vorgehen. Sonst können ungebetene Bakterien schnell ihren Weg in Richtung Scheide finden. Übrigens: Auch parfümiertes Toilettenpapier und feuchte Tücher können die natürliche Schutzbarriere der Haut schädigen.
     
  • In der Regel keine Ausnahme: Während der Regelblutung fühlen sich viele Frauen untenherum oft besonders unwohl. Allerdings solltest du auch in dieser Zeit keine übertriebene Intimhygiene betreiben, auch wenn du dich danach fühlst, dich mehrmals täglich zu waschen. Um die Anstauung von Bakterien und unangenehme Gerüche zu vermeiden, solltest du Tampons, Binden und Co. alle paar Stunden wechseln. 
     
  • Bye, bye, Bakterien: Damit deine Unterwäsche richtig sauber wird und Bakterien entfernt werden, solltest du sie nach einmaligem Tragen bei 60 Grad waschen. Am besten verzichtest du generell Unterwäsche aus synthetischen Stoffen. Denn in ihnen kann deine Haut nur schlecht atmen, sodass du schneller ins Schwitzen gerätst – und in einem feucht-warmen Klima vermehren sich Bakterien besonders gerne.

Wann zum Arzt?

Ein auffälliger Geruch im Intimbereich kann auch andere Ursachen als mangelnde Hygiene haben: Hormonschwankungen, Schwitzen, unterschiedliche Zyklus-Phasen oder der Konsum von Alkohol und bestimmten Lebensmitteln, können Einfluss darauf nehmen, wie es untenherum riecht. Wenn du aber bemerkst, dass ein merkwürdiger Geruch anhält und eventuell noch ungewöhnlicher Ausfluss hinzukommt, solltest du zeitnah deinen Frauenarzt oder deine Frauenärztin zu Rate ziehen

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